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Samstag, 3. Juni 2017

Infographics on Chemistry

Infografiken über chemische Sachverhalte

Manch ein Chemielehrer sucht eine Nebenbeschäftigung. Der bekannteste (fiktive) Chemielehrer ist sicher Walter White. Seine Beschäftigung mit der Herstellung und dem Vertrieb von Methamphetamin in der Serie Breaking Bad wurde von vielen mit Spannung verfolgt. Es gibt allerdings auch weniger aufregende, dafür aber um so nützlichere Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung. 
Andy Brunning ist High School Lehrer in Großbritannien. Er gestaltet in seiner Freizeit wunderschöne und äußerst interessante Infografiken. Diese veröffentlicht er auf seinem Blog Compound Interest. Seine populärsten Posts sind über Lebensmittel. Das ist ein Thema, welches uns alle interessiert. Dabei beantwortet er Fragen des Alltags wie: Warum bekommt man einen Kater nach zuviel Alkohol? Warum riecht der Urin seltsam nach dem Genuss von Spargel? Warum soll man keine Grapefruit essen, wenn man Medikamente einnimmt?


Quelle der Grafik: www.compoundchem.com "The Chemistry of a Hangover"


Quelle der Grafik: www.compoundchem.com "The Chemistry of Asparagus"


Quelle der Grafik: www.compoundchem.com "The Chemistry of Grapefruit"

 
Alle Infografiken sind auf seinem Blog gut sortiert abrufbar unter dem Stichwort Infographics Index. Auch die Chemical and Engineering News berichteten bereits über die Grafiken von Andy Brunning.

Samstag, 28. Januar 2017

Science and Media

Wissenschaft im Spiegel der Medien


Wie oft hören wir in den Nachrichten, dass neue Erkenntnisse auf "wissenschaftlichen Untersuchungen" beruhen? Nachrichtensender liefern kontinuierlich Informationen darüber, was in der Welt der Wissenschaft vor sich geht. Dabei werden einige der wichtigsten oder interessantesten Entdeckungen auch dem Laienpublikum erklärt. Oft werden aber auch sich widersprechende Informationen verbreitet. Diese lassen den Zuhörer manchmal an der Ernsthaftigkeit der Wissenschaft zweifeln. Ein gutes Beispiel ist das jahrelange Hin und Her um das Cholesterin. Dazu gibt es eine sehr gute Dokumentation bei Arte: "Der grosse Cholesterinbluff".

Fernsehmoderator John Oliver wies in seiner Sendung auf verfälschte und unvollständige Informationen aus der Welt der Wissenschaft hin. Schauen Sie sich dazu den Videoclip an.




Heutzutage sind viele Menschen verwirrt von den sich widersprechenden Nachrichten über "neueste wissenschaftliche Erkenntnisse" und wissen nicht mehr was sie glauben sollen und ob Nachrichten überhaupt vertrauenswürdig sind. Stark vereinfachte Erkenntnisse aus der Wissenschaft verwandeln sich manchmal, nachdem sie auf eine Schlagzeile heruntergbebrochen wurden, in "wissenschaftlichen Klatsch". Es gibt sogar Fake News aus der Welt der Wissenschaft. In der Dokumentation "Mythen der Wissenschaft" wurde dafür ein Beispiel gezeigt. Zwei Journalisten dachten sich ein wissenschaftliches Institut aus, machten Untersuchungen an Probanden, drehten eine Weile an den Ergebnissen und schrieben dann eine Veröffentlichung und eine Pressemitteilung. Diese lautete im Wesentlichen "Schokolade macht schlank". Über das gewaltige Echo in den Medien waren die Autoren selbst überrascht. Sie deckten dann aber später selbst auf, dass die Studie gefälscht war.

Wissenschaftskommunikation ist eine wichtige Sache. Deshalb sollten Wissenschaftler diese nicht allein Journalisten überlassen, sondern selbst aktiv werden. Das Internet und soziale Netzwerke bieten dafür einfache und effektive Werkzeuge. Beispiele für erfolgreiche Wissenschaftskommunikation sind die Facebookseite von Nature Reviews, die Webseite "PhD Comics" und vielleicht auch dieser Blog. Die Webseite "Mind The Graph" bietet Werkzeuge zum Erstellen von Illustrationen und Infografiken an (siehe Werbebanner unten).  


https://blog.mindthegraph.com/scientific-research/#.WH-jmlyEJpa


Der Text dieses Posts beruht größtenteils auf dieser Quelle:  
https://blog.mindthegraph.com/scientific-information