Posts mit dem Label Studium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Studium werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 8. Oktober 2023

Angewandte Naturwissenschaft - Interdisziplinäres Studium

 Ein Image-Film für den Studiengang "Angewandte Naturwissenschaft" ist auf YouTube erschienen:

 

 

Samstag, 2. März 2019

Marketing Video of TU Bergakademie Freiberg




Wer sich weiter über das Leben an einer Universität informieren möchte, kann sich zum Beispiel folgende Webseite vornehmen: "22 Filme die du sehen solltest, bevor Du an einer Universität studierst."  Nicht ganz ernst gemeint ;-)  und eine sehr amerikanische Sichtweise...

Ergänzung am 17. März:

Man hat mich auf "Die Mutter aller Imagfilme" aufmerksam gemacht: Dort steckt Alles drin! Es gibt kurze Interviews mit dem CEO, Acquisition Executive und Sales Manager. Außerdem sind die Worthülsen des Werbesprechs verarbeitet: "effiziente Synergieeffekte nutzen, Kernkompetenz, Nachhaltigkeit, Qualität und Leidenschaft, wir gehen die extra Mile, Face to the Customer..."; und das alles in 4 Minuten 23.

Samstag, 19. November 2016

Donnerstag, 17. November 2016

Verhaltensregeln an der Uni


Aktuell zum neuen Wintersemester:

https://www.uni-kassel.de/fb07/fileadmin/datas/fb07/4-Studium/wiwiaktuell/Ausgabe_SoSe_14_wiwi_aktuell_web.pdf
Abbildung: Die E-Mail an die Professorin / den Professor: Kleiner Ratgeber zur Erhöhung der Antwortwahrscheinlichkeit auf Seiten 14-15 von "Wiwi Aktuell" - Das Magazin des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Universität Kassel vom Sommer 2014.

Mittwoch, 16. November 2016

Checkliste fürs Chemie-Studium - Was soll ich studieren?




Vom Youtube-Channel The Secret Life of Scientists

Samstag, 12. November 2016

Chemistry Experiments in School

Chemieexperimente in der Schule

In den letzten Jahren erschienen mehrfach dramatische Presseberichte zu Unfällen im Chemieunterricht. So berichtete zum Beispiel Spiegel Online am 10.12.2104: "Chemieunfall im Unterricht - 26 Schüler im Krankenhaus" Weil an einem Mecklenburger Gymnasium eine Flasche mit giftigem Brom zerbrach, mussten 26 Schüler ins Krankenhaus. Die Kinder hatten über Kopfschmerzen und Übelkeit geklagt.
Die Berliner Morgenpost schreibt am 21.04.2010: "Lehrer und Schüler nach Bromunfall in Klinik"
Im Zehlendorfer Droste-Hülshoff-Gymnasium hatte eine Lehrerin einen Versuch für den Chemieunterricht vorbereit. Doch das ging schief. Sie verschüttete flüssiges Brom - eine gefährliche Chemikalie. Die Pädagogin, einer ihrer Kolleginnen und vier Schüler mussten ins Krankenhaus.
Weiter geht es in der Stuttgarter Zeitung vom 16.09.2011: "Chemieunfall in Weil am Rhein - Schüler lässt Flasche mit Brom fallen"
Diese und ähnliche Berichte waren Anlass für die Naschrichten aus der Chemie, sich diesem Thema zuzuwenden. Los ging es mit dem Bericht von Klaus Ruppersberg "Brom in der Schule" (Nachr. Chem. 63, 2015, 540-542) Darin diskutiert er, ob elementares Brom wirklich für guten Chemieunterricht erforderlich ist. Er kommt zu dem Schluss, dass dieses nur für sehr wenige Schulexperimente benötigt wird und der mögliche Schaden in keinem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen steht. Der Autor empfiehlt stattdessen Bromwasser zu verwenden oder Filme abzuspielen. Kurze Zeit später erschienen in den Nachrichten aus der Chemie zwei weitere Beiträge, in denen Pro und Contra zur Verwendung von Brom im Schulunterricht diskutiert werden: T. Seilnacht "Experimente mit Brom an Schulen sind zu kostspielig" (Nachr. Chem. 62, 2015, 892) und E. Täuscher und D. Weiß "Brom - aber selbstverständlich"  (Nachr. Chem. 62, 2015, 893). Eine differenzierte Betrachtung erschien im Februar 2016 unter der Überschrift "Gefahrstoffe und Experimentalkompetenz (Nachr. Chem. 64, 2016, 145-148). Dort wurden darauf hingewiesen, dass die praktische Ausbildung unserer künftigen Chemielehrer möglicherweise zu kurz oder sogar mangelhaft sein könnte.


Brom in einer Ampulle (Quelle: Wikimedia Commons)

Im Internet findet man verschiedene Webseiten mit Experimenten für die Schule (siehe Linkliste unten). Aber wenn der Lehrer während seines Studiums niemals sicher zu experimentieren gelernt hat, wird er vor seinen Schülern wahrscheinlich nicht das vorführen, was er selber nicht sicher beherrscht. Oder er führt es vor und dabei geht etwas schief. Eine mangelhafte praktische Ausbildung der Lehrer könnte einer der Gründe sein, warum gehäuft Experimentierunfälle in Schulen passieren. Einen Überblick über Unfälle im Chemieunterricht und deren Folgen gibt der Artikel "Unfälle im Chemieunterricht und deren rechtliche Folgen" von K. Ruppersberg.
Übrigens: Wir können an der Universität keinen Ersatz für mangelnde Experimente im Chemieunterricht für die Schüler leisten. Punktuell ist es möglich, Praktika für Schüler durchzuführen. Aber bei manchen Anfragen von Schulen habe ich den Eindruck, dass hier Defizite aus dem Schulunterricht wettgemacht werden sollen. An der Universität haben wir andere Aufgaben, nicht die Experimente für ganze Schulklassen nachholen.


Webseiten mit Experimenten für die Schule:
  • Experimentalchemie.de ist nach eigenen Angaben eine Informationplattform rund um chemische Experimente für die Schule, die Universität und zu Showzwecken. Man findet eine große Anzahl an spannenden und lehrreichen chemischen Versuchen mit detaillierten Versuchsbeschreibungen, die besonderen Wert auf die Sicherheit legen. Chemie zum Anfassen!
  • Netexperimente.de - bietet chemische Experimente aus verschiedensten Bereichen der Chemie. Alle Experimente sind von Fachdidaktikern erprobt und mit Materialsammlung, Durchführungsanweisung und Ergebnisauswertung versehen, um in Schule, Studium oder Heimlabor möglichst einfach eingesetzt zu werden.
  • Experimentas.de ist eine Sammlung von Gefährdungsbeurteilungen für Experimente im schulischen Chemieunterricht. Für die Experimente selbst gibt es jeweils eine kurze Anleitung.
  • Chemieexperimente.de enthält eine Fülle von Experimenten für den Chemieunterricht. Die Versuche sind erprobt und haben sich über Jahre bewährt.
  • Chemieunterricht.de - Liste chemischer Experimente für Grundschule und Chemieunterricht auf Professor Blumes Bildungsserver für Chemie.
  • Chemkids - Experimentalwettbewerb der Klassenstufen 4 bis 8 in den östlichen Bundesländern.

    Samstag, 5. November 2016

    Der Zustand der deutschen Professorenschaft

    Prof. Eric Hilgendorf machte sich 2002 Gedanken über dieses Thema. Anlass war ein Festvortrag zur 600-Jahr-Feier der Universität Würzburg mit dem Titel "Abschied vom deutschen Professor?- Amt und Würden des Professors im Wandel der Zeiten". Ausgangspunkt der Rede ist die Dienstrechtsänderung für Professoren verbunden mit der Einführung der W-Besoldung. Darauf folgt eine kenntnisreiche Darstellung der historischen Entwicklung des deutschen Professorenstandes, für Interessenten lesenswert.
    Unter anderem zitiert er Max Webers Postulat der Werturteilsfreiheit. Dieses besagt, dass Hochschullehrer sehr genau zwischen der Vermittlung der eigenen Wissenschaftsdisziplin und politischen Äusserungen unterscheiden sollten: "Es könne nicht angehen, dass Professoren die Zwangslage des Studenten, um seines Fortkommens willen Vorlesungen hören zu müssen, dadurch ausbeuteten, dass sie ihm neben der Schulung seines Denkens und der Vermittlung von Kenntnissen auch noch die eigene private Weltanschauung einzuflößen versuchten." (nach: M. Weber, Der Sinn der „Wertfreiheit" der soziologischen und ökonomischen Wissenschaften, 1917, in Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, abrufbar unter Universitätsverlag Potsdam.
    Sehr schön und für manch Einen wert darüber nachzudenken sind auch die 10 Gebote für Professoren, die er in seiner Rede zitiert (nach: A. Morkel, Die Universität muss sich wehren. Ein Plädoyer für ihre Erneuerung, 2000, S. 55.):
    1. Habe keine Nebentätigkeiten!
    2. Nimm die Residenzpflicht ernst!
    3. Versäume keine Lehrveranstaltung!
    4. Halte höchstens einen auswärtigen Vortrag im Semester !
    5. Bevor du ein neues Forschungsprojekt beantragst, beende das alte!
    6. Verwechsle die Lehrkanzel nicht mit einer politischen Rostra!
    7. Scheue dich nicht, Kollegen zu berufen, denen du nicht das Wasser reichen kannst!
    8. Laß deine Schüler über dich hinauswachsen!
    9. Schreibe kurz und verständlich; das ist eine Form der Nächstenliebe!
    10. Bevor du etwas veröffentlichst, laß es neun Monate liegen; vielleicht kommen dir bis dahin Zweifel an seiner Publikationswürdigkeit!
     Diese ergänzt er noch um zwei Punkte:
    • Behandle die dir anvertrauten Studierenden gerecht, offen und hilfsbereit!
    • Sei im Umgang mit Kollegen freundlich und zuvorkommend! Rede in Sitzungen nicht zuviel, schimpfe nicht unnötig und beschränke den Klatsch auf ein Minimum!


        Abbildung: Carl Spitzweg "Der Bücherwurm" (Quelle: Wikimedia Commons)

        Samstag, 29. Oktober 2016

        International Master Programs

        Internationale Masterstudiengänge

        An der TU Bergakademie Freiberg gibt es inzwischen mehrere Internationale Masterstudiengänge. Zwei dieser Studiengänge mit MBA-Abschlüssen sind von der ASIIN akkreditiert worden (siehe Pressemitteilung von 2012). Eine Übersicht über die aktuell angebotenen Englischsprachigen Masterstudiengängen gibt es hier:
        • Advanced Mineral Resource Development
        • Computational Materials Science
        • Geoscience
        • Groundwater Management
        • International Management of Resources and Environment (IMRE)
        • International Business of Developing and Emerging Markets (IBDEM)
        • Sustainable Mining and Remediation Management (MoRe)


        http://tu-freiberg.de/sites/default/files/media/internationales-universitaetszentrum-alexander-von-humboldt-170/pdf/flyer_intern_master_programmes.pdf


        [ohne Kommentar]

        Samstag, 22. Oktober 2016

        Der Mikromaster


        Letztens bin ich über den Begriff "Mikromaster" gestolpert. Da ich nicht wusste was das ist, habe ich danach recherchiert. Hier die Ergebnisse der Recherche:

        • Die Mikro-Master - Die magische Vervielfältigung von Studienabschlüssen im Rahmen der Bologna-Reform von Stefan Kühl bei Academics.de
        • Winzige Mogelpackungen - Studenten müssen heute aus Tausenden von unterschiedlichen Studienfächern auswählen. Im Prinzip kann sich inzwischen jeder einzelne Professor „seinen“ ganz eigenen kleinen Master basteln. Aber: Das große Master-Sterben ist schon jetzt programmiert. Stefan Kühl in Frankfurter Allgemeine vom 06.11.13
        • Bildung ohne Wert: Mikromaster und Minidoktor. Ein Essay von Andrea Roedig in derStandard.at vom 30.05.15

        Da fällt mir ein, dass der Begriff schon mal auftauchte, als ich über Literatur zum Zustand unserer Universitäten berichtete.